Die Wasserversorgung



In allen Zivilisationen ist die Wasserversorgung unabdinglich für das Leben. Der Bedarf einer Stadt ist sehr gross. Thermen, Brunnen, Handwerksgebäude und Privatunterkünfte brauchen allesamt einen einfachen Zugang zu Wasser. Nyon war daher mit einem Aquädukt ausgestattet. Die Ingenieure haben zweifellos die Quellen von Divonne, aktuell im Nachbarland Frankreich, als Ausgangspunkt ausgesucht. Es handelt sich dabei um einen leicht höher gelegenen Ort, dessen Quelle viel reines Wasser führt. Allerdings konnten bis zum heutigen Tage keine archäologischen Spuren von Installationen gefunden werden, mit deren Hilfe die Quelle angezapft worden sein könnte.

Der Kanal von Nyon besteht aus zwei Mauern, die eine Kuppel tragen, und einem Boden aus Terrakottaplatten. Neue Untersuchungen zeigen, dass seine Bauart je nach Abschnitt variiert. Sowohl in Frankreich als auch in der Schweiz wurden verschiedene dieser Abschnitte entdeckt, mit deren Hilfe der Verlauf des Kanals in etwa rekonstruiert werden kann. Bei einer Länge von ungefähr zehn Kilometern hatte das Aquädukt eine mittlere Steigung von 8.5%. Der letzte bis jetzt entdeckte Teil des Kanals befindet sich im Westen der Stadt, aber weder das Ende seines Verlaufs, noch der Ort, an dem er in die Stadt mündete, sind bis heute bekannt.



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