Rue de la Porcelaine



Von 1996 bis 1999 wurde unterhalb der Rue de la Porcelaine ausgegraben. Dabei kamen viele Objekte ans Licht, die uns Erkenntnisse über einen bis dahin unbekannten Sektor der römischen Stadt ermöglichten. Dieser war anscheinend vom Anfang des 1. Jhd. bis zur Hälfte des 2. Jhd. n. Chr. dauerhaft besetzt.

Im unteren Teil des Terrains war das antike Ufer des Sees klar erkennbar. Es zeichnete sich deutlich durch das Vorhandenseins von Seesand ab, welcher eingerollte Ziegel enthielt. Sondierungen haben ausserdem römische Bauten am Hang enthüllt. Zwei grosse Gebäude, die Seite an Seite gefunden wurden und durch einen Weg getrennt waren, könnten für handwerkliche Aktivitäten gedacht oder Lagerhäuser gewesen sein.

Ebenfalls wurden Kanalisationen, ein Springbrunnen und ein Brunnenschacht entdeckt. Letzterer war mit einer wiederverwendeten Holztonne ausgekleidet, von der drei Bretter eine Inschrift trugen. Der (im Museum ausgestellte) Springbrunnen wurde von einem Netzwerk von Abflussrohren aus Dachziegeln mit klarem Wasser versorgt. Dies ist bis jetzt die einzige Spur davon, wie die Bewohner sich tagtäglich mit Trinkwasser versorgten.

Des Weiteren wurden in diesem Sektor 26 Gräber von Neugeborenen (von denen eines im Museum ausgestellt ist) ausgegraben sowie eine Grube, die vor allem Keramik und kalzinierte Knochen enthielt. Nachdem dieses (im Museum präsentierte) Mobiliar untersucht wurde, können wir nun sagen, dass es sich um die Reste einer Begräbniszeremonie (eines Banketts?) handelt, die in dieser Grube deponiert wurden.



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